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KERAMICA präsentiert Ihnen aus Tansania die farbenfrohe Welt der Tingatinga-Kunst
... und vieles andere mehr!

 
Über Tingatinga

Ursprung

Die typische tansanische Tingatinga-Malerei wurde 1960 durch den Autodidakten Edward Saidi Tingatinga begründet. Als Arbeitssuchender begann er in der Großstadt Dar-es-Salaam mit Hochglanz-Fahrradlack auf quadratischen Spanplatten Tiere, Pflanzen und Dorfszenen zu malen. Verwandte und Freunde Tingatingas griffen diese neuartige Malerei  auf, gaben sie ihrerseits weiter und ließen zugleich eigene Entwicklungen einfließen. Sie sorgten auch dafür, dass die Tingatinga-Malerei nach dem plötzlichen Tod ihres Begründers im Jahre 1972 sich zu einer Kunstart weiterentwickelte, die aus dem heutigen Tansania nicht mehr wegzudenken ist.

 

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Nach dem Tode Tingatingas organisierte sich eine Gruppe von Malern in Dar-es-Salaam zur "Tingatinga Arts Cooperative Society" (TACS) mit dem Ziel, die neuentstandene Kunstrichtung weiterzuführen. Heute besteht TACS aus ca. 70 MalerInnen, die anfangs auf Faserplatten (für Zimmerdecken), später auf Segeltuch und heute überwiegend auf  Sackleinen malen. Manche der Maler sehen sich durchaus noch in der Tradition Tingatingas, andere hingegen experimentieren mit neuen Formen, Themen und Farben. TACS ist eine große kommerzielle Mal-Werkstatt, in welcher die Tingatinga-Kunstrichtung beheimatet ist, und versucht, die typische Malerei (schwarzer quadratischer Rahmen mit Nashornvogel-Motiv) auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt zu machen. Alle von KERAMICA  in der Gemälde-Galerie angebotenen Original-Bilder stammen von 64 Künstlern aus der TACS-Werkstatt.

 

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Zusammen mit den Familienangehörigen der Maler leben heute etwa 200 Personen von der TACS. Doch reich wird keiner, denn die Verkäufe schwanken stark, und zahlreiche Nachahmer haben eine neue Einnahmequelle entdeckt. Leider haben sich heute viele der Nachahmer – verstreut über Tansania und Kenia - weit von der ursprünglichen Stilrichtung entfernt und konkurrieren häufig mit Massenprodukten niederer Qualität.

 
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